Chronik 1948 - 1998
50 Jahre TuS Blau/Weiß Bohnhorst e.V.
Endlich ein eigener Sportplatz
Am 24./25. Juni 1961 konnte der Sportplatz eingeweiht werden. Endlich hatte der Verein einen eigenen Sportplatz, jedoch keine Toilette und Umkleideraum. Man war nun nicht mehr auf den Sportplatz des SV Warmsen angewiesen, der bis dahin freundlicherweise den Bohnhorster Mannschaften zur Verfügung gestellt worden war. ;Mit Beteiligung der Nachbarvereine Warmsen, Haselhorn, Großenvörde sowie Uchte und Deblinghausen wurden Fußballpokalspiele ausgetragen. Auch die Bohnhorster Schülermannschaft stellte ihr Können gegen die Mannschaft aus Lavelsloh vor.
In den Folgejahren wurde immer deutlicher, daß ein Umkleideraum fehlte. Die Spieler mussten sich unter freien Himmel oder im Auto umziehen. Der Vorstand in Verbindung mit dem Gemeinderat haben immer wieder versucht, geeignete Umkleidemöglichkeiten zu schaffen. So stand 1965 der Kauf eines ausgemusterten Reisewaggons (13m lang, 12 Tonnen schwer) kurz vor dem Abschluss, welcher wegen der Transport- und Montageschwierigkeiten hier vor Ort nicht zustande kam. Zeitweise war auch ein ausgedientes LKW-Oberteil als Umkleideunterstand aufgestellt. 1966 konnte dann endlich ein Umkleidehäuschen im Blockhausstil erstellt werden.
Die Sportplatzverhältnisse waren bei nassen Wetter sehr schlecht, so dass eine Drainage in eigener Regie unter fachlicher Anleitung und Mitarbeit von Wilhelm Ensemeier Nr. 170 verlegt wurde. In mühevoller Kleinarbeit mussten mit der Schaufel die Gräben ausgehoben werden, anschließend erfolgte dann die Verlegung der Tonröhren. 70 Bollwerkstunden wurden geleistet, um die Drainage durchzuführen.
Der TuS Blau/Weiß Bohnhorst wurde am 22. Juli 1968 als Verein "e.V." vom Amtsgericht Uchte in das Vereinsregister eingetragen. Der Gemeinderat bewilligte schließlich 1968 den Bau eines massiven Sporthauses einschließlich Toiletten und Duschen (Größe 15x8m) und erteilte der Firma Hermann Meier, Bohnhorst, den Bauauftrag.
Wieder wurde von den Sportsfreunden ein großer Anteil von Eigenleistungen erbracht, zumal auch noch elektrische Leitungen und Wasserrohre vom Nachbarn Reckweg verlegt werden mussten. Im Juni 1970 übergab Bürgermeister Fröhlking das Sporthaus dem TuS.



