TuS Blau/Weiß Bohnhorst von 1948 e.V. 
           Gemeinsam. Stark. Erdverwachsen.

Die achtziger Jahre

Durch die Schließung der Gaststätte Quellhorst-Winkler wurde die Verlagerung des Vereinslokals nötig. Gemäß Beschluss der Generalversammlung von 1981 erfolgte die Verlegung in die Gaststätte "Zur Post" Bohnhorst.
Auch das Sporthaus war zwischenzeitlich infolge der bereits erwähnten größeren Beanspruchung renovierungsbedürftig.  Die Instandsetzung fand mit erheblichen und zeitlichen Eigenleistungsaufwand im  Jahr 1982 statt. Gleichzeitig konnte ein Gerätehaus zur Unterbringung von Gerätschaften erstellt werden. Das Gebäude stellte freundlicherweise Familie Rohlfing Nr. 51 kostenlos zur Verfügung, so daß lediglich Abriss- und Aufbaukosten entstanden. Auch hier wurde ein beispielhafter Einsatz in Form von Eigenleistungen der Mitglieder zum Wohle des Vereins erbracht.
Im Frühjahr 1983 konnte der seit längerem geplante Zuschauerunterstand fertiggestellt werden, um den treuen Zuschauern auch bei schlechten Wetterverhältnissen das Zuschauen erträglicher zu machen. Aufgrund des guten Zuspruchs erfolgte 1987 eine Erweiterung und der Bau eines Verkaufspavillons.

Im Zusammenhang mit dem Sportfest 1984 wurde auch das 25jährige Bestehen der Fußballsparte gefeiert. In der Feierstunde konnten im Beisein zahlreicher geladener Gäste mehrere Vereinsmitglieder für die 25jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt werden.
Das Sportprogramm war besonders auf Fußball - 35 Pokalspiele - ausgerichtet. Neben den Fußballpokal- spielen wurde eine Tuchgymnastik der Damengymnastik-
gruppe zu der Musik der Saragossa Band vorgestellt. Zu diesem Anlass wurde extra ein Tuch angefertigt. Auch das Tauziehen zwischen den örtlichen Vereinen sowie den Vorführungen des Schäferhundvereines Uchte wurde von den Zuschauern mit Begeisterung aufgenommen.
Sofort nach dem Sportfest 1984 wurde die Sportplatzsanierung in überwiegender Eigenleistung in Angriff genommen. Um die Voraussetzungen für eine schnellere Oberflächenwasserver-sickerung zu schaffen, mussten vorher mit einem Erdbohrer eine Vielzahl von Löchern in das Erdreich gebohrt werden, die anschließend mit Steinen und Kies verfüllt wurden. Danach wurde Mutterboden aufgefahren. Nach abgeschlossenen Planierungs- und Kultivierungsarbeiten erfolgte die Einsaat, die dann durch eine Berieselungsanlage gewässert wurde.
Mit großen finanziellen Aufwendungen konnte ebenfalls im Jahr 1984 ein leistungsstarker Rasenmäher mit Auffangwagen  zur speziellen Pflege des Sportplatzrasens erworben werden. Bisher war der Rasen von TuS-Mitgliedern mit einem Kreiselmäher vorgemäht worden, danach erfolgte dann der sehr arbeitsaufwendige Feinschnitt mit Handmähern.
1987 wurde mit Unterstützung der Gemeinde in der1. Etage des früheren Schulhauses ein Übungsraum für die Sparten Tischtennis und Damengymnastik renoviert bzw. erstellt.  Die vorhandenen baulichen Gegebenheiten ließen leider keine größere, optimale Lösung zu.
Im Mai 1987 trafen sich erstmals jeden Montag regelmäßig ehemalige Sportler und Sportinteressierte zu einem Gymnastik-, Bewegungs- und Fußballabend unter den Motto "wer rastet, der rostet. Sie nannten sich Montagssportler und hatten das Ziel, mit der Ausführung ihrer sportlichen Tätigkeit fit zu bleiben und auch überflüssige Pfunde abzutrainieren. 
Schon Anfang 1988 begann man mit den Vorbereitungen für das Jubiläums- und Sportfest, das aus Anlass des 40jährigen Bestehen vom 9. - 11. Juni 1988 gefeiert wurde. In einem festlichen Rahmen und mit vielen Gästen aus den Bereichen Kommunalpolitik, Verbänden, Sparkassen, anderen Sportvereinen und Feuerwehren konnten mehrere Vereinsmitglieder für ihre 40jährige Mitgliedschaft geehrt und mit einer goldenen Nadel ausgezeichnet werden. Die zeitgleich laufende Sportwerbewoche wurde mit einem größeren Programm aller Sportarten durchgeführt. Die Zahl der Vereinsmitglieder war auf 256 Sportsfreunde angestiegen.                                                                                                                                                                                                                   

Die neunziger Jahre