TuS Blau/Weiß Bohnhorst von 1948 e.V. 
           Gemeinsam. Stark. Erdverwachsen.



Die neunziger Jahre
Die bereits vorher genannte, 1973 installierte und 1981 erweiterte Trainingsbeleuchtung entsprach aufgrund der schwachen Lichtleistung nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Seit Einführung der Winterpause im Fußballspielbetrieb musste nun mehr auf Wochentagsspiele während der Abendstunden ausgewichen werden. Um diese Heimspiele austragen zu können, war eine leistungsstarke Flutlichtanlage erforderlich. Diese wurde dann nach Erteilung der Genehmigung im Jahre 1991 installiert. Erdarbeiten, Herstellung der Fundamente Aufstellung der Flutlichtmasten. Erdkabelverlegung, Montage etc. wurden mittlerweile in der schon traditionellen Eigenleistung durch Vereinsmitglieder erbracht. Die Flutlichtanlage besteht aus sechs konischen Masten und Traversen aus Stahl mit einer Höhe von 18m. Diese sind jeweils mit vier asymmetrischen Scheinwerfern a 1000W ausgestattet, die eine Lichtleistung von 160 Lux erbringen. Für die Verankerung der Masten und Traversen wurden Fundamente von 2,0m mal 2,0m bei 2,5m Tiefe erstellt. Am 2. April 1992 erfolgte die Einweihung der Anlage unter Beteiligung von Helfern, Mitgliedern beteiligter Firmen und geladenen Gästen.
Trotz vieler Reparaturen durch den Verein – wie das Aufbringen von Mutterboden, das Verlegen von Rasensoden und neuer Aussaat – konnte das Spielfeld den ständig zunehmenden und stärkeren Beanspruchungen nicht mehr standhalten. Die regelmäßigen Ausbesserungen reichten nicht aus, um die Qualität des Platzes dauerhaft zu erhalten, da Belastung, Nutzung und Trockenheit zu diesem Zeitpunkt zu groß wurden. Der TuS unterhielt inzwischen fünf Jugend- und drei Herrenmannschaften. Der gesamte Trainings-, Freundschafts- und Punktspielbetrieb musste auf einem Sportplatz abgewickelt werden. Um einen reibungslosen Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, musste schließlich der Sportplatz erweitert und eine zweite Spielfläche geschaffen werden.
Nachdem die zuständigen Behörden und Verbände die Genehmigung dazu erstellt hatten, konnte die erforderliche Fläche angepachtet werden. Sofort, im September1992 wurden die Dränierungs-, Kultivierungs- und Erdarbeiten in Angriff genommen.
Die schlechte Wetterlage im Herbst und der folgende Winter erzwang eine Unterbrechung dieser Arbeiten bis April 1993. Nach der Raseneinsaat und der Erstellung der Umzäunung konnte der B-Platz am 25. August 1994 für den Spielbetrieb freigegeben werden.
Aufgrund der dargestellten fortschreitenden Vereinsentwicklung infolge des stärkeren Spielbetriebes im Damen-, Herren- und Jugendbereich, konnte auch das im Jahr 1969 erbaute Sporthaus den wachsenden Erfordernissen nicht mehr gerecht werden. Auch hier musste zukunftsweisend geplant werden. Die Vorstellungen und Wünsche wurden nach und nach durch Vorplanungen für den Sporthausbau im Jahre 1992 unter Mithilfe der Gemeinde Warmsen sowie durch den Architektenwettbewerb Anfang 1993 konkretisiert. In einigen Sitzungen mit den zuständigen Gremien wurden die Notwendigkeiten und Finanzierbarkeit für den Verein abgewogen, so daß schließlich die Bauleitung an Architekt Martin Bureck vergeben wurde. Durch die extrem schlechte Witterungslage musste der ursprünglich für Januar 1994 vorgesehene Baubeginn auf Ende April verschoben werden.
Im Sommer 1994 begannen die Sanierungsarbeiten des Altbaus, die durch enormen Einsatz schnell voran getrieben wurden, so daß die Nutzbarkeit mit Beginn des Spielbetriebes wieder hergestellt war. Bereits Ende Juli 1994 feierte man nach Beendigung der Rohbauarbeiten Richtfest.
Der für März 1996 vorgesehene Einweihungstermin musste wegen der außergewöhnlich langen Frostperiode auf den 2. Juni 1996 verschoben werden. Unter großer Beteiligung von geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden, Vereinen  und Mitgliedern erfolgte in einem festlichen Rahmen die Übergabe des Sporthauses.
Die ca. 95m² große Nutzfläche des alten Sporthauses konnte durch geringfügige Grundrissänderungen in seiner Funktion verbessert und in das neue Gebäude integriert werden.